Fünf Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall von niederländischem Bus in der Schweiz
Bei dem schweren Unfall eines niederländischen Reisebusses im Engadin in der Schweiz sind neuen Angaben zufolge fünf Menschen ums Leben gekommen. Es gebe fünf Tote sowie drei Schwerverletzte, teilte die Polizei des östlichen Kantons Graubünden am Freitag mit. Nach dem Unfall am Donnerstag zwischen den Orten Susch und Zernez hatte die Polizei zunächst lediglich von mehreren Toten und Verletzten gesprochen, ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Die Identifizierung der Opfer dauere an, erklärte die Polizei nun. Nach ihren Angaben waren 45 Erwachsene in dem Bus unterwegs gewesen. Der niederländische Verband der Reisebüros (ANVR) hatte am Donnerstag von 48 niederländischen Passagieren gesprochen. Der Bus gehörte demnach dem niederländischen Reiseveranstalter Oad.
Auf Bildern lokaler Medien waren zahlreiche Rettungskräfte sowie Hubschrauber rund um einen umgestürzten Bus zu sehen. Nach Angaben der Polizei waren verschiedene Rettungsdienste im Einsatz.
Laut dem ANVR hatten die niederländischen Touristen an einer Rundreise teilgenommen. Sie waren am Montag in den Niederlanden gestartet und unternahmen von Österreich aus einen Tagesausflug in die Schweiz.
Zernez ist das Eingangstor zum Schweizerischen Nationalpark, einem weitläufigen Alpengebiet von rund 170 Quadratkilometern mit mehr als 100 Kilometern Wanderwegen im Engadinertal.
B.L.Walter--BVZ