Tote bei Angriff auf UN-Schule im Gazastreifen - Israel spricht von "Stützpunkt" der Hamas
Bei einem israelischen Angriff auf eine Schule des UN-Palästinenserhilfswerks (UNRWA) im Gazastreifen sind nach Angaben eines örtlichen Krankenhauses mindestens 37 Menschen getötet worden. Wie die israelische Armee am Donnerstag erklärte, zielte der Angriff in der Region Nuseirat auf einen "Stützpunkt der Hamas" in der Schule. Demnach wurden "mehrere Terroristen" getötet. Bei einem Beschuss durch die libanesische Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels kam unterdessen ein israelischer Soldat ums Leben.
WeiterlesenEnglands Klubs stimmen mit großer Mehrheit für VAR-Verbleib
Die Klubs der englischen Premier League haben sich mit großer Mehrheit gegen eine Abschaffung des Video-Assistenten ausgesprochen. Der VAR führe "zu präziseren Entscheidungen", teilte die Liga nach der mit Spannung erwarteten Abstimmung mit. Gleichzeitig habe aber Einigkeit darüber geherrscht, "dass Verbesserungen zum Wohle des Spiels und der Fans vorgenommen werden" sollten.
WeiterlesenScholz sieht Fortschritte bei Elementarschadenversicherung
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Fortschritte auf dem Weg zu einer generellen Versicherung gegen Schäden durch Extremwetter und Überschwemmungen. "In Sachen Elementarschadenversicherung kommen wir voran", sagte Scholz am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. "Eigentümer von Häusern und Wohnungen müssen sich gegen Elementarschäden versichern können", hob der Kanzler hervor.
WeiterlesenBiden: Demokratie mehr gefährdet denn je seit Ende des Zweiten Weltkriegs
US-Präsident Joe Biden hat bei der Gedenkfeier in Frankreich zum 80. Jahrestag des D-Days vor der Gefährdung der Demokratie gewarnt. "Wir leben in einer Zeit, in der die Demokratie weltweit mehr gefährdet ist denn je seit Ende des Zweiten Weltkriegs", sagte Biden am Donnerstag in Colleville-sur-Mer. Er nahm dort an der Gedenkfeier für die bei der Landung der Alliierten getöteten US-Soldaten teil.
WeiterlesenKrupp über Draisaitl: "Was ihm fehlt, ist der Stanley Cup"
Vor fast 30 Jahren hat Uwe Krupp als erster deutscher Eishockeyprofi den Stanley Cup gewonnen, nun drückt der Pionier Leon Draisaitl im anstehenden NHL-Finale "die Daumen. Einfach, weil ich den Weg respektiere, den er gegangen ist. Es ist unser Aushängeschild im deutschen Eishockey", sagte der frühere Bundestrainer dem SID. Draisaitl, wie Krupp Kölner, trifft ab Samstag mit den Edmonton Oilers auf die Florida Panthers.
WeiterlesenEZB senkt Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte
Erstmals seit knapp fünf Jahren hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen gesenkt. Die drei Leitzinssätze sinken um jeweils 0,25 Prozentpunkte, wie die Notenbank in Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilte. Der zentrale Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken Geld bei der EZB leihen können, liegt nun bei 4,25 Prozent. Es ist die erste Zinssenkung seit September 2019.
WeiterlesenVertreter von Wirtschaft und Zivilgesellschaft pochen auf Familienstartzeit
Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben in einem offenen Brief die Umsetzung der Koalitionspläne zur sogenannten Familienstartzeit gefordert. Dabei geht es um eine vergütete zweiwöchige Freistellung nach der Geburt eines Kindes für Väter, zweite Elternteile oder Vertrauenspersonen Alleinerziehender. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) begrüßte den Vorstoß am Donnerstag, ihr Ministerium verwies aber auf Vorbehalte des Finanzressorts von Christian Lindner (FDP).
WeiterlesenWestliche Staatschefs erinnern bei D-Day-Gedenken auch an Ukraine-Krieg
Westliche Staats- und Regierungschefs haben beim Gedenken zum 80. Jahrestags der Landung der Alliierten in der Normandie am Donnerstag zugleich auch an die Herausforderungen durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine erinnert. Der britische König Charles III. und der kanadische Premierminister Justin Trudeau gedachten zunächst in nationalen Zeremonien der Toten ihrer jeweiligen Länder. Die US-Gedenkfeier mit Präsident Joe Biden begann mit Verzögerung am frühen Nachmittag.
WeiterlesenProzess um Geldautomatensprengung mit tödlicher Flucht in Karlsruhe begonnen
Mit der Verlesung der Anklage hat am Donnerstag vor dem Landgericht Karlsruhe ein Prozess um eine Geldautomatensprengung mit einer tödlich verlaufenen Flucht begonnen. Angeklagt sind drei Männer unter anderem wegen Mordes. Sie sollen als Mitglieder einer Bande im November in einem Wohngebäude in Wiernsheim einen Bankautomaten gesprengt haben.
WeiterlesenAntisemitismus-Beauftragter: Forderung nach Vernichtung von Staaten strafbar machen
Vor dem Hintergrund Israel-feindlicher Proteste in den vergangenen Monaten hat der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, gefordert, Aufrufe zur Vernichtung eines Staates generell unter Strafe zu stellen. Damit solche Äußerungen auch gesetzlich strafbewehrt werden können, führe er derzeit Gespräche mit Abgeordneten des Rechtsausschusses im Bundestag, sagte Klein bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin.
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