Palästinensische Flagge im Bundestag: Klöckner kritisiert Linken-Abgeordnete
Nach dem Eklat um das Zeigen einer palästinensischen Flagge im Bundestag hat Parlamentspräsidentin Julia Klöckner (CDU) den Sitzungs-Ausschluss von vier Linken-Abgeordneten verteidigt. Diese seien "zurecht" ausgeschlossen worden, sagte Klöckner (CDU) am Donnerstag im Plenum. "Wer Plakate, Fahnen und Rufe braucht", könne diese auf der Straße zeigen. Im Bundestag sei dies aber nicht erlaubt. Sie behalte sich "bei weiterer Zuwiderhandlung" einen längeren Sitzungsausschluss oder Ordnungsgelder vor.
WeiterlesenEU-Kommission leitet Wettbewerbsverfahren gegen SAP ein
Die Europäische Kommission hat wegen mutmaßlicher Verstöße gegen EU-Wettbewerbsregeln ein Verfahren gegen den deutschen Softwarekonzern SAP eingeleitet. SAP habe womöglich seine Vormachtstellung auf dem Markt ausgenutzt, um hohe Zahlungen für seinen Wartungs- und Kundenservice zu verlangen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. SAP kann demnach nun auf Brüssel zugehen und Teile seines Geschäftsmodells ändern, um ein Bußgeld abzuwenden.
WeiterlesenMännern wird dreimal so oft Führerschein entzogen wie Frauen
In Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger Führerscheine entzogen worden als im Jahr davor. Insgesamt sei 464.945 Männern und 107.833 Frauen die Fahrerlaubnis entzogen worden, teilte das Portal billiger-mietwagen.de am Donnerstag auf Grundlage der Verkehrssünderdatei mit. Dabei sei 1,57 Prozent aller männlichen Führerscheininhaber und 0,44 Prozent aller Führerscheinbesitzerinnen die Fahrerlaubnis entzogen worden.
WeiterlesenEberl über Kane-Spekulationen: "Er ist alt genug"
Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl sieht Spekulationen um die Zukunft von Stürmer Harry Kane gelassen. "Er ist alt genug, dass er seine Entscheidung fällt. Ob Klausel, Nicht-Klausel, was auch immer", sagte der 52-Jährige vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen am Freitag (20.30 Uhr/Sky). Zuletzt hatte es Berichte über eine Ausstiegsklausel im Vertrag des Engländers gegeben.
WeiterlesenBei Autozulieferer Bosch droht weiterer Stellenabbau
Der Bosch-Konzern will in seiner Autozuliefersparte offenbar noch deutlich mehr Stellen streichen als bislang bekannt. Das Düsseldorfer "Handelsblatt" berichtete am Donnerstag unter Verweis auf Branchenkreise über einen geplanten Jobabbau im fünstelligen Bereich. Der Konzern kündigte für den Nachmittag eine Mitteilung an.
WeiterlesenDobrindt: 15.000 Zurückweisungen an Grenzen seit Start der Koalition
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Verschärfung der Migrationspolitik verteidigt. Seit dem Start der schwarz-roten Koalition seien 15.000 Menschen an den deutschen Grenzen zurückgewiesen worden, sagte er am Donnerstag bei der Haushaltsdebatte im Bundestag. Zudem seien 4000 per Haftbefehl Gesuchte aufgegriffen und 750 Schleuser festgenommen worden. Bei der "illegalen Migration" seien die Zahlen im August und September jeweils um 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten zurückgegangen.
WeiterlesenProzess um Gaddafi-Gelder: Sarkozy der kriminellen Vereinigung schuldig gesprochen
Im Prozess um mutmaßlich illegale Wahlkampffinanzierung aus Libyen haben die Richter den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy der kriminellen Vereinigung schuldig gesprochen. Vom Vorwurf der passiven Korruption sprachen sie ihn hingegen frei. Bei der Urteilsverkündung am Donnerstag in Paris steht das Strafmaß noch aus.
WeiterlesenZverev beim Davis Cup? "Noch keine endgültige Entscheidung"
Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann hofft weiterhin auf die Dienste von Topstar Alexander Zverev bei den Davis-Cup-Finals im November. Es gebe "noch keine endgültige Entscheidung, also weder eine Zusage noch eine Absage", sagte Kohlmann im Interview mit dem Nachrichtenportal web.de News. Er taste sich derzeit heran, wie die Bereitschaft für das Turnier in Bologna (18. bis 23. November) aussehe: "Unser Ziel ist es, mit der bestmöglichen Besetzung anzutreten."
WeiterlesenVerband: Zahl von Schulwegunfällen in erstem Halbjahr 2025 gestiegen
Die Zahl der Schulwegunfälle ist im ersten Halbjahr 2025 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. In den ersten sechs Monaten 2025 gab es auf dem Schulweg 42.303 Unfälle, wie der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Eine zusätzliche Befragung von Eltern und Lehrkräften zur Sicherheit auf Schulwegen ergab, dass diese überwiegend als sicher empfunden werden.
WeiterlesenBarmer-Analyse: Große Lücken bei Impfschutz gegen Gürtelrose
In Deutschland gibt es einer Kassenanalyse zufolge eine große Lücke beim Impfschutz gegen Gürtelrose. Rund 80 Prozent der Anspruchsberechtigten ab 60 Jahren sind nicht oder nur unvollständig gegen Herpes zoster geimpft, wie die Barmer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das entspricht 20 Millionen Menschen, für welche die Impfung Kassenleistung ist.
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