Schüsse auf Nationalgardisten in Washington: Tatverdächtiger Afghane arbeitete für die USA
Der nach einen Schusswaffenangriff auf US-Nationalgardisten in Washington festgenommene Verdächtige hat Medienberichten zufolge in Afghanistan für die US-Armee gearbeitet. Der 29-jährige Afghane habe in Kandahar mit dem US-Auslandsgeheimdienst CIA und weiteren Regierungsstellen zusammengearbeitet, bevor er im September 2021 in die USA evakuiert worden sei, berichteten US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf CIA-Chef John Ratcliffe. US-Präsident Donald Trump verurteilte den Angriff als "Akt des Terrors". Das Pentagon kündigte eine Aufstockung der Nationalgarde in Washington an.
WeiterlesenBGH bestätigt lange Haft für früheren Milizionär aus Syrien wegen Kriegsverbrechen
Ein früherer Anführer einer regierungstreuen Miliz in Syrien ist rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Donnerstag das Urteil des Hamburger Oberlandesgerichts vom Dezember. Es hatte den damals 47-Jährigen wegen Kriegs- und Menschheitsverbrechen verurteilt. (Az. 3 StR 170/25)
WeiterlesenBerlin: Transporter mit mehr als einer Tonne illegaler Pyrotechnik gestoppt
Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei in Berlin einen Transporter mit mehr als einer Tonne illegaler Pyrotechnik gestoppt. Die Hinweisgeber hatten in der Nacht zu Donnerstag beobachtet, wie die Böller im brandenburgischen Oranienburg von einem Auto in den Transporter verladen wurden, wie die Polizei Berlin und die brandenburgische Polizeidirektion Nord mitteilten. Als die Männer bemerkten, dass sie beobachtet wurden, rasten sie mit ihren Fahrzeugen davon.
WeiterlesenVerfassungsschutz: Vorerst keine Einstufung der neuen AfD-Jugend als Verdachtsfall
Am Wochenende gründet die AfD ihre neue Jugendorganisation - das Bundesamt für Verfassungsschutz hat nun klargestellt, dass diese trotz der rechtlichen Bindung an die Mutterpartei nicht automatisch als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft wird. Das Vorliegen der Voraussetzungen der Beobachtung der AfD "sowie ihrer Teilorganisationen wird kontinuierlich geprüft", teilte die Behörde der Wochenzeitung "Die Zeit" nach Angaben vom Donnerstag mit.
WeiterlesenKampfjets der Luftwaffe machen wieder Tiefflüge bis 75 Meter
Nach jahrelanger Aussetzung kann die Bundeswehr wieder Tiefflüge mit Kampfjets bis gut 75 Meter über dem Boden machen. In sieben extra dafür ausgewiesenen Gebieten in Deutschland könnten strahlgetriebene Kampfflugzeuge seit Donnerstag zur Übung von Zielanflügen "für maximal zwei Minuten auf die Mindestflughöhe von 250 Fuß über Grund sinken", teilte die Luftwaffe mit. Die damit unvermeidlich einhergehende zusätzliche Lärmbelästigung versuchten die Streitkräfte so gering wie möglich zu halten.
WeiterlesenNach Putsch in Guinea-Bissau: Militär ernennt General zum Chef der Junta
Nach dem Putsch in Guinea-Bissau hat das Militär einen Junta-Chef ernannt. Der General Horta N'Tam werde die Geschicke des Landes für eine einjährige Übergangsperiode leiten, teilte das Militär am Donnerstag mit. N'Tam legte bei einer Zeremonie im Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Bissau seinen Amtseid ab. Nach Angaben der Militärführung wurden die am Vortag geschlossenen Grenzen des westafrikanischen Landes wieder geöffnet.
WeiterlesenAnlagebetrüger bringen 56-Jährigen aus Husum um mehr als 500.000 Euro
Anlagebetrüger haben einen Mann aus Husum in Schleswig-Holtein um mehr als eine halbe Million Euro gebracht. Der 56-Jährige fiel auf einen sogenannten Cybertrading-Betrug herein, wie die Polizei am Donnerstag in Flensburg mitteilte. Dabei wird online für den Kauf von Kryptowährungen geworben und eine hohe Rendite innerhalb kürzester Zeit versprochen. Die Erstinvestition, mit der gelockt wird, beträgt meist nur 250 Euro.
WeiterlesenGericht in der Türkei spricht bei Protesten festgenommene Fotojournalisten frei
Vier türkische Journalisten, darunter ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP, sind von einem Gericht in Istanbul vom Vorwurf der Teilnahme an einer illegalen Demonstration freigesprochen worden. Es gebe "keine stichhaltige Grundlage" für eine Verurteilung, erklärte das Gericht am Donnerstag. AFP-Informationsdirektor Phil Chetwynd begrüßte das Urteil. Der AFP-Fotograf Yasin Akgül und die drei anderen Fotojournalisten hatten im März über die Protestwelle der Opposition gegen die konservativ-islamische Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan berichtet.
Weiterlesen"Spiegel": Im "White Tiger"-Komplex mindestens sechs Todesfälle
In der durch den "White Tiger"-Fall bekannt gewordenen Szene von Online-Sadisten hat es nach einer Recherche des Magazins "Spiegel" mehr Fälle von in den Tod getriebenen Menschen gegeben als bisher bekannt. Wie der "Spiegel" am Donnerstag berichtete, gab es neben den durch Hamburger Ermittlungen bekannt gewordenen Fall in den vergangenen Jahren mindestens sechs weitere Todesfälle. Verantwortlich seien das pädokriminelle Onlinenetzwerk "Com" und die dazugehörige Gruppierung "764".
WeiterlesenDEL: Aufsteiger Dresden feuert Trainer und Sportchef
Aufsteiger Dresdner Eislöwen hat den erneuten Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) reagiert und gleich die komplette sportliche Leitung gefeuert. Am Tag nach dem 1:6-Debakel gegen den Tabellenvorletzten Iserlohn Roosters trennte sich der Neuling von Trainer Niklas Sundblad und degradierte Sportdirektor Matthias Roos.
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