Abholzung im Amazonas auf höchstem Februar-Wert seit Beginn der Aufzeichnungen
Die Zerstörung des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes hat weiter dramatisch zugenommen. Wie aus am Freitag von der brasilianischen Weltraumbehörde Inpe veröffentlichten Satellitendaten hervorging, wurden im Februar 199 Quadratkilometer Waldfläche vernichtet - so viel wie in keinem anderen Februar seit Beginn der Aufzeichnungen im August 2015. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres nahm die Entwaldung um 62 Prozent zu.
WeiterlesenImmer mehr ukrainische Städte von Versorgung abgekoppelt
Angesichts des zunehmenden Leidens der Bevölkerung in der Ukraine verstärkt der Westen nochmals den Druck auf Russland. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sprach am Freitag von einer "humanitären Katastrophe": In Kiew und anderen Städten gebe es keinen Strom, kein Gas, kein Wasser mehr. Die USA kündigten derweil neue Handelssanktionen gegen Russland an, die EU-Staats- und Regierungschefs berieten über zusätzliche Militärhilfen für die Ukraine.
WeiterlesenQueen nimmt nicht an Gottesdienst zu Commonwealth-Tag in Westminster Abbey teil
Queen Elizabeth II. wird nicht wie erwartet in der kommenden Woche am Gottesdienst zum Commonwealth-Tag in der Westminister Abbey teilnehmen. Das teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit. Der Commonwealth-Tag am kommenden Montag ist in Großbritannien ein wichtiger Feiertag. Es wäre die erste Teilnahme der Queen an einer großen öffentlichen Veranstaltung seit längerem gewesen.
WeiterlesenParlament in Belfast entschuldigt sich für jahrelangen Missbrauch in Kinderheimen
Mit einer Schweigeminute haben Nordirlands Abgeordnete der Opfer des jahrzehntelangen Missbrauchs in Kinderheimen der britischen Provinz gedacht und sich offiziell bei ihnen entschuldigt. Die Behörden hätten die Opfer im Stich gelassen, sagte Bildungsministerin Michelle McIlveen von der pro-britischen DUP am Freitag. Auf der Besuchertribüne des Parlaments in Belfast wohnten rund 80 Betroffene der Veranstaltung bei.
WeiterlesenSaudiarabischer Blogger Badawi nach zehn Jahren Haft freigelassen
Der saudiarabische Blogger Raif Badawi ist mit Ende seiner zehnjährigen Haftstrafe freigelassen worden. "Raif hat mich angerufen. Er ist frei", sagte Badawis Ehefrau Ensaf Haidar, die mit ihren Kindern in Kanada lebt, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Badawi war 2012 festgenommen und 2014 wegen "Beleidigung des Islams" zu zehn Jahren Haft und tausend Peitschenhieben verurteilt worden. Seine Verurteilung hatte heftige internationale Proteste ausgelöst.
WeiterlesenSkiflug-WM: Titelverteidiger Geiger ohne Medaillenchance
Titelverteidiger Karl Geiger hat nach dem ersten Tag der Skiflug-WM im norwegischen Vikersund keine realistische Chance auf eine erneute Medaille. Der 29 Jahre alte Oberstdorfer kam in den ersten beiden von vier Durchgängen von der größten Schanze der Welt bei ganz schwierigen Windverhältnissen auf 209,0 und 199,0 m (389,9 Punkte), damit liegt er mit 389,9 Punkten als bester Deutscher nur auf Rang 13.
WeiterlesenRussland blockiert nun auch Instagram
Die russischen Behörden haben den Zugang zum Online-Netzwerk Instagram eingeschränkt. Die Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor warf dem US-Mutterkonzern der in Russland äußerst beliebten Plattform am Freitag vor, Gewaltaufrufe gegen Russen zu tolerieren. Der Meta-Konzern, zu dem neben Instagram auch Facebook und Whatsapp gehören, hatte zuvor die Regeln gegen Hassnachrichten in Bezug auf das russische Militär und russische Politiker gelockert.
WeiterlesenUSA und westliche Partner wollen Handel mit Russland massiv einschränken
Die USA wollen zusammen mit ihren westlichen Partnern den Handel mit Russland wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine massiv einschränken. US-Präsident Joe Biden kündigte am Freitag an, die USA und ihre Verbündeten würden Russland den Status einer "meistbegünstigten Nation" entziehen. Dies würde den Weg für Zollerhöhungen und weitere Handelsbeschränkungen ebnen. "Das wird ein weiterer verheerender Schlag gegen die russische Wirtschaft", sagte Biden.
WeiterlesenMehr als 109.000 Kriegsflüchtlinge aus Ukraine in Deutschland eingetroffen
Die Zahl der in Deutschland eingetroffenen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat die Marke von 100.000 Menschen überschritten. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mitteilte, wurden bis Freitagvormittag 109.183 Flüchtlinge registriert. Dies sind 13.270 mehr als am Donnerstag. Die Bundesregierung sicherte den Ländern Unterstützung und Bemühungen um eine bessere Verteilung der Geflüchteten zu.
WeiterlesenBundeskanzler lobt deutsche Hilfsbereitschaft bei der Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die deutsche Hilfsbereitschaft bei der Aufnahme der Ukraine-Flüchtlinge gelobt. "Das Herz ist da, die Bereitschaft zu helfen ist da, die Solidarität ist da", sagte er am Freitag in Versailles. "Wir werden mit aller Kraft daran arbeiten, dass wir es schultern können", antwortete er auf die Frage, ob er so zuversichtlich sei wie seine Vorgängerin Angela Merkel (CDU) angesichts der Flüchtlingswelle 2015.
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