Volksverhetzungsverfahren gegen Priester in Köln gegen Geldauflage eingestellt
Ein Volksverhetzungsprozess gegen zwei katholische Priester ist am Freitag am Amtsgericht Köln gegen die Zahlung von Geldauflagen eingestellt worden. In dem Verfahren um einen Artikel über homosexuelle Menschen in einer theologischen Fachzeitschrift muss der Autor nun 3000 Euro zahlen und der verantwortliche Redakteur im Sinn des Landespresserechts 4000 Euro, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Geld soll an die Opferhilfsorganisation Weißer Ring gehen.
WeiterlesenUkraine soll im Juli die ersten 15 Gepard-Flugabwehrpanzer erhalten
Die Ukraine soll im Juli die ersten 15 Gepard-Flugabwehrpanzer aus Beständen der deutschen Industrie erhalten. Die ausgemusterten Bundeswehr-Panzer sollten dann einsatzbereit und lieferbar sein, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Freitag. Ziel für die Bereitstellung sei "Mitte Juli".
WeiterlesenHamburger Physiker darf Drosten weiter keine gezielte Täuschung vorwerfen
In einem Rechtsstreit um den Ursprung des Coronavirus darf der Physiker Roland Wiesendanger dem Virologen Christian Drosten weiterhin keine Täuschung vorwerfen. Das Landgericht Hamburg bestätigte am Freitag eine im März erlassene einstweilige Verfügung gegen den Nanoexperten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Wiesendanger kündigte demnach Berufung gegen die Entscheidung an, über die das Hanseatische Oberlandesgericht befinden müsste.
WeiterlesenGroßbritannien sehr zurückhaltend bei Macrons Europa-Plänen
Die britische Außenministerin Liz Truss hat äußerst zurückhaltend auf den französischen Vorschlag einer "europäischen politischen Gemeinschaft" neben der EU reagiert. "Ich bevorzuge es, auf den Strukturen aufzubauen, die wir schon haben und die erfolgreich funktionieren - wie die G7 und die Nato", sagte Truss der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" (Freitagsausgabe).
WeiterlesenBischof Bätzing zweifelt an Eingang von Woelkis Rücktrittsangebot in Vatikan
Dem Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing ist im, Fall des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki noch einiges unklar. "Der Erzbischof von Köln hat selber gemeldet, er habe den Rücktritt angeboten - ich bin mir nicht sicher, ob das in Rom auch so angekommen ist", sagte der Limburger Bischof nach Angaben vom Freitag dem Deutschlandfunk. Er sei nicht über das Rücktrittsgesuch informiert worden, der DBK-Vorsitzende spiele "in dieser Frage überhaupt keine Rolle für Rom."
WeiterlesenNeue französische Regierung wird am Nachmittag vorgestellt
Gut drei Wochen vor der Parlamentswahl bekommt Frankreich eine neue Regierung. Die bisherige französische Botschafterin in London, Catherine Colonna, ist als Außenministerin im Gespräch. Sie wäre die zweite Frau auf diesem Posten und Nachfolgerin des langjährigen Kabinettsmitgliedes Jean-Yves Le Drian. Der Élysée-Palast will die Namen der Kabinettsmitglieder gegen 16.15 Uhr bekanntgeben.
WeiterlesenMoschee in Kassel mit Farbe beschmiert und mit Steinen beworfen
In Kassel haben Unbekannte eine Moschee großflächig mit schwarzer Farbe beschmiert und durch Steinwürfe beschädigt. Die Tat sei in der Nacht zum Donnerstag von mindestens drei Tätern verübt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Gruppe flüchtete demnach anschließend über einen Fußweg vom Tatort in Richtung des Flusses Fulda.
WeiterlesenSchröder gibt Posten im Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft auf
Nach monatelangem Druck wegen seiner Tätigkeit für russische Energiekonzerne zieht sich Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) aus dem Aufsichtsrat des Ölkonzerns Rosneft zurück. Wie das russische Unternehmen am Freitag mitteilte, gibt auch der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2, Matthias Warnig, seinen Posten im Aufsichtsrat auf. Schröder und Warnig teilten Rosneft demnach mit, dass es ihnen "unmöglich" sei, ihre Mandate weiter auszuüben. Schröder war bislang Vorsitzender des Rosneft-Aufsichtsrats.
WeiterlesenErdogan telefoniert am Samstag mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird am Samstag wegen seiner Blockadehaltung gegen einen Nato-Beitritt von Finnland und Schweden mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg telefonieren. Er werde am Samstag mit den Finnen und Briten reden und "danach werden wir auch mit dem Generalsekretär der Nato sprechen", teilte Erdogan am Freitag mit. "Wir setzen die Telefondiplomatie fort", betonte der türkische Staatschef.
WeiterlesenMitglieder von freiwilliger Feuerwehr sollen für Brandserie verantwortlich sein
Nach einer Brandserie im Landkreis Leipzig hat die Polizei vier Tatverdächtige ermittelt. Drei davon seien Mitglieder von zwei Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Parthenstein, wie die Polizei in Leipzig am Freitag mitteilte. Bei Durchsuchungen wurde am Dienstag umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt, das nun ausgewertet wird.
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