Mehr als hundert Flüchtlinge vor Mykonos aus Ägäis gerettet
Vor der griechischen Insel Mykonos sind am Sonntagmorgen 108 Bootsflüchtlinge aus der Ägäis gerettet worden. Vier weitere Menschen wurden noch vermisst, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Demnach begann am Samstagabend eine großangelegte Rettungsaktion rund drei Kilometer südlich der Insel Delos. Unter den Geretteten waren 24 Frauen und 21 Kinder. Drei Menschen mussten auf Mykonos ärztlich versorgt werden.
WeiterlesenPolizei beschlagnahmt bei Grenzkontrolle in Bayern mehr als 170 Schusswaffen
Bei einer Grenzkontrolle wegen des bevorstehenden G7-Gipfels hat die Bundespolizei in Bayern in einem Lastwagen rund 170 völlig unzureichend gesicherte Gewehre und Pistolen beschlagnahmt. Die Waffen seien nur in Kartons befördert worden, teilte die Behörde am Sonntag in München mit. Insgesamt handelte es sich um 167 Schrotflinten verschiedenen Typs und fünf Pistolen.
WeiterlesenRutte entschuldigt sich bei ehemaligen Blauhelmsoldaten von Srebrenica
Der niederländische Regierungschef Mark Rutte hat sich bei den ehemaligen Blauhelmsoldaten seines Landes für fehlende Unterstützung im Einsatz im Bosnienkrieg in Srebrenica entschuldigt. "Fast 27 Jahre später sind manche Worte immer noch nicht gesagt worden", sagte Rutte am Samstag bei einem Treffen mit Veteranen. "Ich entschuldige mich heute im Namen der niederländischen Regierung."
WeiterlesenUNO muss Essensrationen für Flüchtlinge in Afrika verkleinern
In zahlreichen Ländern Ost- und Westafrikas müssen die Vereinten Nationen die Essensrationen für Flüchtlinge wegen steigender Nachfrage bei zugleich fehlenden Finanzmitteln kürzen. Für drei Viertel der Flüchtlinge in Ostafrika, die durch das Welternährungsprogramm (WFP) versorgt werden, seien die Rationen um bis zu 50 Prozent verringert worden, teilte die UNO am Sonntag mit. Am stärksten davon betroffen seien Flüchtlinge in Kenia, Südsudan und Uganda.
WeiterlesenStreit unter Kindern löst Schlägerei und Massenauflauf in Dortmund aus
Ein Streit unter Kindern im nordrhein-westfälischen Dortmund hat einen gewaltsamen Streit unter Familien und einen erheblichen Menschenauflauf verursacht. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag zählten Einsatzkräfte während des Vorfalls vom Freitagabend am Rande eines städtischen Platzes etwa 100 Menschen, von denen sich acht bis zehn aktiv an einer Schlägerei beteiligten. Bei den restlichen Anwesenden habe es sich um "Schaulustige" gehandelt.
WeiterlesenKoalitionsstreit um Haushalt 2023 spitzt sich zu
Der Streit in der Ampel-Koalition um den Haushalt für 2023 spitzt sich zu. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) pochte in der "Welt am Sonntag" erneut auf die Einhaltung der Schuldenbremse und stellte staatliche Zuschüsse etwa für Elektroautos in Frage. "In Krisenzeiten ist Sparpolitik das falsche Instrument", erklärte dagegen der Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler. Grünen-Chefin Ricarda Lang warnte vor Kürzungen im Sozialbereich.
WeiterlesenGreenpeace-Experte sieht Klimawandel als "eigentlichen Motor" hinter Hitzewelle
Der weltweite Klimawandel ist nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation Greenpeace der "eigentliche Motor" hinter der aktuellen Hitzewelle in weiten Teilen Europas. "Extrem wird zum neuen Normal", erklärte deren Klimaexperte Karsten Smid am Sonntag in Hamburg. Nie zuvor sei es in Europa so früh im Jahr so heiß und trocken gewesen. Er forderte zugleich eine massive Ausweitung der politischen Anstrengungen zur Eindämmung des Klimawandels.
WeiterlesenStoltenberg fordert langfristige Unterstützung für die Ukraine
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat an den Westen appelliert, bei der Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland nicht nachzulassen. Der Westen müsse sich darauf einstellen, dass der russische Angriffskrieg "Jahre dauern könnte", sagte Stoltenberg der "Bild am Sonntag". Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versprach derweil nach einem Frontbesuch nahe Odessa und Mykolajiw, die ukrainischen Truppen würden den Süden des Landes nicht aufgeben.
WeiterlesenFrankreich wählt neues Parlament - Macron bangt um absolute Mehrheit
In Frankreich hat am Sonntag die entscheidende zweite Runde der Parlamentswahl stattgefunden. Präsident Emmanuel Macrons Parteienbündnis drohte dabei Umfragen zufolge der Verlust der absoluten Mehrheit. Am Mittag lag die Wahlbeteiligung mit 18,99 Prozent leicht über dem Wert der ersten Runde vor einer Woche zur gleichen Uhrzeit und auch über dem Wert der Wahl 2017. Eine am Ende historisch niedrige Beteiligung wurde dennoch nicht ausgeschlossen.
WeiterlesenEvakuierungen wegen Waldbrands nahe brandenburgischer Kleinstadt Treuenbrietzen
Ein sich durch Wind schnell ausbreitender Waldbrand nahe der Kleinstadt Treuenbrietzen in Brandenburg hat am Sonntag die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Ortsteile aus ihren Häusern vertrieben. Die Einsatzleitung ordnete nach Angaben der Treuenbrietzener Stadtverwaltung in rascher Folge die Evakuierung der beiden Ortslagen Tiefenbrunnen und Frohnsdorf an, zudem wurde bereits die Evakuierung eines dritten Ortsteils vorbereitet. Zuvor hatten sich die Flammen in dem Gebiet südlich von Berlin trotz andauernder Löscheinsätze weiter ausgedehnt.
WeiterlesenIn den News