Moskau: Russland und China werfen Westen "Erpressung und Drohungen" vor
Russland und China haben den westlichen Ländern nach russischen Angaben "Erpressung und Drohungen" gegen andere Länder vorgeworfen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein chinesischer Kollege Qin Gang lehnten nach einem Gespräch am Rande des G20-Außenministertreffens in Neu Delhi "einhellig Versuche ab, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen und (...) Ansätze durch Erpressung und Drohungen durchzusetzen", erklärte das russische Außenministerium am Donnerstag in Moskau.
WeiterlesenErmittlungen gegen 37-Jährigen nach tödlichem Arbeitsunfall in Sachsen eingeleitet
In Sachsen sind nach einem tödlichen Arbeitsunfall in einer Schüttanlage Ermittlungen gegen einen Arbeitskollegen des Verstorbenen eingeleitet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Dresden mitteilten, wird der 37-Jährige der fahrlässigen Tötung verdächtigt. Er ist demnach Mitarbeiter eines Unternehmens zur Gewinnung von Gesteinsbaustoffen.
WeiterlesenGeldtransporter an Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern überfallen
Bei einem spektakulären Überfall haben zwei bewaffnete und maskierte Täter an einer Autobahnauffahrt in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Autos einen Geldtransporter eingekeilt und ausgeraubt. Die Täter seien auf der Flucht, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mit.
WeiterlesenVerbände hoffen durch Junkfood-Werbeverbot auf verbesserte Rezepturen
Verbraucherschützer und Mediziner versprechen sich von strengen Regeln für Lebensmittelwerbung verbesserte Rezepturen der Produkte. Es sei durchaus denkbar, dass ein weitreichendes Verbot von an Kinder gerichteter Werbung für ungesundes Junkfood dazu führe, dass die Hersteller ihre Produkte gesünder machten, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Berthold Koletzko, am Donnerstag in Berlin.
WeiterlesenStatue der kleinen Meerjungfrau mit Farben russischer Flagge beschmiert
In Kopenhagen ist die berühmte Statue der kleinen Meerjungfrau mit den Farben der russischen Flagge beschmiert worden. Der Stein, auf dem die Meerjungfrau an einer Uferpromenade der dänischen Hauptstadt sitzt, wurde in der Nacht zum Donnerstag in den Farben Weiß, Blau und Rot bemalt. Die dänische Polizei hat nach eigenen Angaben Ermittlungen zu dem "Fall von Vandalismus" an dem Wahrzeichen eingeleitet.
WeiterlesenVertrag von Lufthansa-Chef Spohr vorzeitig um fünf Jahre verlängert
Lufthansa-Chef Carsten Spohr soll die Airline auch die nächsten Jahre führen: Der Aufsichtsrat verlängerte Spohrs Vertrag vorzeitig um fünf Jahre bis Ende Dezember 2028, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auch Finanzvorstand Remco Steenbergen wurde vorzeitig für weitere fünf Jahre bestellt. Auf beide werde es "bei der Sicherung einer erfolgreichen Zukunft" der Lufthansa ankommen, erklärte der Aufsichtsrat.
WeiterlesenDAK: Zahl von Klinikbehandlungen bei Säuglingen im Winter 2022 stark gestiegen
Die Zahl der Klinikbehandlungen bei Neugeborenen und Säuglingen wegen akuter Atemwegserkrankungen ist im Winter 2022 deutlich gestiegen. Hochgerechnet mussten rund 17.000 Neugeborene und Säuglinge im Krankenhaus wegen sogenannter Respiratorischer Synzytialviren (RSV) behandelt werden, wie die Krankenkasse DAK am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Zahl der Betroffenen lag damit rund fünfmal höher als etwa im Jahr 2018.
WeiterlesenNordkoreas Machthaber Kim mahnt Sicherung der Getreideproduktion an
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Regierungsbeamte ermahnt, die Getreideproduktion für das Land zu sichern. Nordkorea müsse "das diesjährige Ziel der Getreideproduktion unbedingt (...) erreichen", forderte Kim bei einer Sitzung des Zentralkomitees der herrschenden Arbeiterpartei, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag berichtete. Um die landesweite landwirtschaftliche Produktion zu steigern, müssten "die Unausgewogenheit der landwirtschaftlichen Leitlinien" überwunden und "der Ertrag pro Hektar in allen Betrieben" gesteigert werden, hieß es.
Weiterlesen"Spiegel": Altkanzler Schröder kann in der SPD bleiben
Der wegen seiner Russland-Kontakte umstrittene Altkanzler Gerhard Schröder darf nach einem Pressebericht in der SPD bleiben. Der Antrag, ihn aus der Partei auszuschließen, sei auch in zweiter Instanz abgelehnt, berichtete der "Spiegel" am Donnerstag unter Berufung auf einen Beschluss der Bezirksschiedskommission Hannover. Der dortige SPD-Bezirk teilte mit, die Entscheidung solle am Freitag veröffentlicht werden.
WeiterlesenBundestag streitet über Friedenskundgebungen zum Ukraine-Krieg
Die jüngsten Großkundgebungen zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs haben eine scharfe Debatte im Bundestag über die Abgrenzung zu den politischen Rändern und die Grenzen der Meinungsfreiheit nach sich gezogen. Vertreterinnen und Vertreter von Union, Grünen und FDP warfen der Linkspartei am Donnerstag im Plenum vor, mit Rechtsaußen-Kräften gemeinsame Sache zu machen und sich nicht ausreichend vom Aggressor Russland abzugrenzen.
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