EU-Parlament ebnet Weg für neue Medienaufsicht
Das EU-Parlament hat den Weg für eine europaweite Medienaufsicht geebnet. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag in Straßburg mehrheitlich für einen Gesetzesvorschlag, der eine "politisch unabhängige" Medienbehörde vorsieht. Zudem will das Parlament die Rechte von Journalisten bei staatlichen Einflussversuchen stärken.
WeiterlesenSpaniens König gibt bisherigem Regierungschef Sánchez den Auftrag zur Regierungsbildung
Spaniens König Felipe VI. hat den bisherigen Regierungschef Pedro Sánchez mit der Regierungsbildung betraut. Das gab die Präsidentin des Parlaments, Francina Armengol, am Dienstag in Madrid bekannt. Der Sozialist muss nun versuchen, eine Mehrheit für seine Wahl zum Regierungschef zusammen zu bekommen, nachdem zuvor der Konservative Alberto Núñez Feijóo damit gescheitert war.
WeiterlesenSerie gerissen: Zverev scheitert in Peking an Medwedew
Alexander Zverevs Siegesserie in China ist gerissen. Der 26 Jahre alte Hamburger unterlag beim ATP-Turnier in Peking im Halbfinale seinem Dauerrivalen Daniil Medwedew 4:6, 3:6. Im fünften Duell in diesem Jahr mit dem US-Open-Finalisten kassierte Zverev damit seine vierte Niederlage. Medwedew trifft im Endspiel entweder auf den Spanier Carlos Alcaraz oder den Italiener Jannik Sinner.
WeiterlesenFerenc Krausz vom Max-Planck-Institut unter drei Trägern des Physik-Nobelpreises
Der in München forschende, ungarisch-österreichische Physiker Ferenc Krausz ist unter den drei diesjährigen Trägern des Physik-Nobelpreises. Gemeinsam mit dem Franzosen Pierre Agostini und der französisch-schwedischen Wissenschaftlerin Anne L'Huillier wurde Krausz für seine Forschung zu den ultraschnellen Bewegungen von Elektronen ausgezeichnet, wie das Nobel-Komitee am Dienstag in Stockholm mitteilte. Krausz ist Leiter des Max-Planck-Instituts für Quantenphysik in München und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in der bayerischen Hauptstadt einen Lehrstuhl für Experimentalphysik inne.
WeiterlesenSteinmeier spricht sich für Begrenzung der illegalen Migration aus
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich in die Debatte um die anhaltend hohen Migrationszahlen eingeschaltet. "Die sogenannte illegale Migration müssen wir eindämmen", sagte er in einem am Vorabend des Tags der deutschen Einheit ausgestrahlten Interview mit den ARD-"Tagesthemen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) setzt große Hoffnungen auf eine europäische Lösung, der Migrationsexperte Gerald Knaus ist da jedoch skeptisch. CDU-Chef Friedrich Merz kritisierte deutsche Seenotretter im Mittelmeer.
WeiterlesenOktoberfest mit Rekord-Besucherzahl bei sinkendem Bierkonsum
Das Münchner Oktoberfest ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen: Bis zum Sonntag kamen 7,2 Millionen Menschen zum größten Volksfest der Welt, wie Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) in seiner Bilanz mitteilte. Der bisherige Rekord waren 7,1 Millionen Besucher im Jahr 1985. Allerdings dauerte das Oktoberfest in diesem Jahr zwei Tage länger, da es bis zum Tag der deutschen Einheit verlängert wurde.
WeiterlesenTürkische Behörden nehmen weitere dutzende kurdische Aktivisten fest
Die türkischen Sicherheitsbehörden gehen nach dem Selbstmordanschlag im Zentrum der Hauptstadt Ankara verstärkt gegen kurdische Aktivisten vor. In 16 Provinzen im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten des Landes seien insgesamt 67 "Mitglieder terroristischer Organisationen" festgenommen worden, erklärte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya am Dienstag. Zu dem Anschlag auf das türkische Regierungsviertel, bei dem zwei Polizisten verletzt worden waren, hatte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannt.
WeiterlesenZehn Punkte aus fünf Spielen: Der BVB rechnet
Borussia Dortmund will seinen Aufschwung aus der Fußball-Bundesliga in die Champions League tragen - das muss der Vize-Meister auch. "In der Regel braucht man in einer Gruppe etwa zehn Punkte", sagte Trainer Edin Terzic vor dem Spiel gegen die AC Mailand am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN): "Wenn man das runterrechnet, weiß man um die Wichtigkeit der Heimspiele."
WeiterlesenWirtschaftsexperten loben Ost-Wirtschaft und warnen vor AfD-Regierungen
Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat für Regionen in Ostdeutschland mit einer möglichen Regierung mit AfD-Beteiligung vor gravierenden wirtschaftlichen Nachteilen gewarnt. "Es ist jetzt schon so, dass Investoren diese Entwicklungen kritisch beobachten. Sowohl das Weltbild als auch die Programmatik der AfD sind nüchtern gesprochen Standortnachteile", sagte Schnitzer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die bisherige wirtschaftliche Entwicklung nach der Wende sei aber "beeindruckend".
WeiterlesenHandel mit Evergrande-Aktien wieder aufgenommen - Wert schießt hoch
Der Handel mit den Aktien des hoch verschuldeten chinesischen Evergrande-Konzerns an der Hongkonger Börse ist wieder aufgenommen worden. Nach Handelsbeginn am Dienstagmorgen schossen die Werte des Baukonzerns zeitweise um mehr als 60 Prozent nach oben. Sie fielen später wieder leicht, schlossen aber dennoch mit einem kräftigen Plus von 28 Prozent. Analysten warnten vor Spekulationen.
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