Israelische Armee bombardiert hunderte Hamas-Ziele im Gazastreifen
Israel hat den Beschuss des Gazastreifens verschärft und nach eigenen Angaben hunderte militärische Ziele der radikalislamischen Hamas bombardiert. Zu den mehr als 300 Zielen zählten "Tunnel, in denen sich Hamas-Terroristen befanden", "Dutzende von Kommandozentralen" sowie "Militärlager und Beobachtungsposten", wie das israelische Militär am Montag mitteilte. Auch die Hamas setzte ihren Beschuss aus dem Gazastreifen fort. Die israelische Armee vereitelte nach eigenen Angaben den Angriff durch zwei Drohnen.
WeiterlesenRuf nach Verstaatlichung: Aktie von französischem IT-Dienstleister Atos stürzt ab
Die Aktie des französischen IT-Dienstleister Atos ist am Montag um mehr als zehn Prozent abgestürzt. Hintergrund sind Rufe aus der Politik, das Unternehmen unter Verweis auf die nationale Sicherheit zu verstaatlichen. Zuvor war der Vorstandsvorsitzende Bertrand Meunier wegen wachsender Kritik an seinem Vorhaben, den Konzern aufzuspalten und einen Teil an den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky zu verkaufen, zurückgetreten.
WeiterlesenUnbekannte Diebe graben auf Friedhof in Bremerhaven Urne aus
Unbekannte haben auf einem Friedhof in Bremerhaven eine Urne ausgegraben. Die Täter stahlen die Urne einer verstorbenen Frau zwischen Donnerstag und Samstag aus einem anonymen Gräberfeld, wie die Polizei am Montag berichtete.
WeiterlesenNahost-Krieg: EU uneins über humanitäre Feuerpause
Die Europäische Union will eine Ausweitung des Nahost-Kriegs verhindern, ist über die Mittel aber uneins. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äußerte sich am Montag am Rande eines Treffens mit ihren EU-Kollegen in Luxemburg zurückhaltend zu einer möglichen humanitären Feuerpause, die andere Länder befürworten. UN-Generalsekretär António Guterres hatte am Wochenende am Rande des Nahost-Gipfels in Kairo zu einem vorläufigen Ende der Kämpfe zwischen Israel und der Hamas aufgerufen.
WeiterlesenFreiwillige kleben in Paris Porträts der Hamas-Geiseln an die Mauern
Etwa hundert Freiwillige haben in Paris Porträts von Hamas-Geiseln an Mauern und Wände geklebt. "Wir wollen die Bevölkerung aufmerksam machen und den Geiseln ein Gesicht geben", sagte die 31 Jahre alte Sophie Kijner. "Es geht nicht um Israel gegen Palästina, sondern darum, dass es Geiseln gibt, die dein Vater, deine Mutter oder deine Tochter sein könnten", fügte sie hinzu.
WeiterlesenSchleppende Digitalisierung und Lehrermangel: Bundesschülerkonferenz will Wende
Angesichts schleppender Digitalisierung und Lehrermangels hat die Bundesschülerkonferenz eine "radikale Bildungswende" gefordert. "Jahrzehntelang hat die Politik es verpennt, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen", erklärte Generalsekretärin Wiebke Maibaum am Montag in Berlin. "Wir sind die Generation, die die Rechnung bezahlt." Es dürfe jetzt "keine Ausreden mehr geben".
WeiterlesenFrankreichs Linken-Chef wegen mutmaßlich antisemitischer Äußerung in der Kritik
Kurz vor einer erwarteten Regierungserklärung zur Lage in Nahost ist der Chef der Linken in Frankreich, Jean-Luc Mélenchon, wegen einer mutmaßlich antisemitischen Äußerungen in die Kritik geraten. "Er hat mich erneut zur Zielscheibe gemacht", sagte die jüdische Parlamentspräsidentin Yaël Braun-Pivet am Montag dem Sender France Inter. "Manche fachen unerlässlich und auf niederträchtige Weise die Glut immer weiter an", sagte sie mit Blick auf Mélenchons Kommentar zu ihrer Israel-Reise.
WeiterlesenIT-Probleme bei der Postbank halten an - Rufe nach Entschädigung
Die IT-Probleme bei der Postbank sowie der DSL-Bank halten offenbar an. Allein im dritten Quartal seien 1100 Beschwerden über die beiden Banken eingegangen, erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Montag. Seit Jahresbeginn liegen demnach rund 1700 Beschwerden von Kundinnen und Kunden vor. "Das sind zwischen Januar und September 2023 bereits annähernd dreimal so viele wie im gesamten Vorjahr." Ampel-Politikerinnen forderten Entschädigung für betroffene Kunden.
WeiterlesenVerkehrsverbünde sehen steigendes Interesse an Reaktivierung alter Bahnstrecken
In Deutschland steigt nach Einschätzung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) das Interesse an der Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken. "Das zeigt die zunehmende Zahl an Studien, die in allen Teilen Deutschlands in Auftrag gegeben werden, um eine Reaktivierung zu prüfen", erklärte der VDV am Montag. Eine Auswertung dieser sogenannten Machbarkeitsstudien durch den VDV und die Allianz pro Schiene zeige zudem, dass sie "überwiegend" zu einem positiven Ergebnis kommen.
WeiterlesenSchleuser durchbricht in Sachsen mit sechs Flüchtlingen zwei Kontrollstellen
Ein Schleuser hat in Sachsen mit mehreren Flüchtlingen im Wagen zwei Kontrollstellen durchbrochen. Aus Polen kommend raste der Tatverdächtige in der Nacht zum Montag durch eine Grenzkontrolle auf einer Bundesstraße bei Zittau und flüchtete vor den ihn verfolgenden Polizisten in ein nahegelegenes Dorf, wo er eine weitere Kontrollstelle durchbrach, wie die Bundespolizeiinspektion Ebersbach mitteilte.
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