Selenskyj warnt vor "Pausen" bei der Verteidigung gegen russischen Angriffskrieg
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat davor gewarnt, dass "Pausen" bei der Verteidigung seines Landes gegen den russischen Angriffskrieg auf lange Sicht Moskau zugute kämen. "Geben Sie der Russischen Föderation zwei bis drei Jahre Zeit, dann werden sie uns einfach überrennen", sagte Selenskyj am Donnerstag bei einem Besuch in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Dieses Risiko wolle die Ukraine aber nicht eingehen. Es werde "keine Pausen zugunsten Russlands geben", betonte Selenskyj.
WeiterlesenPapua-Neuguinea: Regierungschef verhängt nach tödlichen Unruhen Ausnahmezustand
Nach gewaltsamen Ausschreitungen im Pazifikstaat Papua-Neuguinea hat Regierungschef James Marape einen zweiwöchigen Ausnahmezustand für die Hauptstadt Port Moresby verhängt. Mehr als 1000 Soldaten stünden bereit, um bei weiteren Unruhen einzugreifen, erklärte Marape am Donnerstag. Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, dass bei den Ausschreitungen mindestens 15 Menschen getötet worden seien.
WeiterlesenAusgesetztes Baby in Bielefeld: Polizei sucht weiter nach Mutter
Fünf Tage nach dem Fund eines ausgesetzten Babys in Bielefeld fehlt von der Mutter weiter jede Spur. Der Zustand des kleinen Mädchens sei stabil, es befinde sich weiterhin in ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mit. Der Säugling war am Samstagmorgen auf einem Schulgelände gefunden worden.
WeiterlesenMüller erzielt Länderspieltor des Jahres
Thomas Müller hat das "Nationalmannschaftstor des Jahres" erzielt. Der Treffer des Münchners zur 1:0-Führung im Länderspiel gegen Frankreich im September in Dortmund (2:1) setzte sich bei einer vom Deutschen Fußball-Bund organisierten Fanwahl durch.
WeiterlesenLauterbach drängt auf Verabschiedung von Gesetz zu Krankenhaus-Transparenz
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor Klinikinsolvenzen gewarnt, falls der Bundesrat das geplante Gesetz zur Krankenhaustransparenz und damit verbundene Finanzhilfen weiter blockiert. "Wenn wir dieses Gesetz nicht durchgesetzt bekommen, dann ist ein Krankenhaussterben in Deutschland in großen Teilen schwer abwendbar", sagte Lauterbach am Donnerstag in Berlin. Er verwies darauf, dass an das Gesetz Bundeshilfen für die Kliniken in Höhe von sechs bis acht Milliarden Euro gebunden seien.
WeiterlesenDigitales Kaminfeuer löst Feuerwehreinsatz in Baden-Württemberg aus
Ein digitales Kaminfeuer auf einem Fernsehbildschirm hat in Baden-Württemberg einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zeugen meldeten einen Feuerschein in einem Haus in Bad Säckingen, wie die Polizei in Freiburg am Donnerstag mitteilte. Überprüfungen am Mittwochnachmittag ergaben jedoch, dass dieser von einem Fernseher stammte.
WeiterlesenKünzer will kritischer Geist bleiben
Nia Künzer will auch als neue Sportdirektorin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein kritischer Geist bleiben. "Ich habe manchmal kritisch auf den DFB geschaut. Den Blick will ich mir erhalten", sagte Künzer bei ihrer Vorstellung am Donnerstag in Frankfurt/Main: "Ich hoffe, dass ich ganz viel einbringen kann."
WeiterlesenZehntägige Hochzeitsfeierlichkeiten für Prinz Mateen im Sultanat Brunei begonnen
In dem kleinen und extrem reichen Sultanat Brunei haben die zehntägigen Hochzeitsfeierlichkeiten für Prinz Abdul Mateen, einen der bisher begehrtesten Junggesellen Asiens, begonnen. Zum Auftakt fand am Donnerstag unter der goldenen Kuppel einer Moschee in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan eine islamische Hochzeitszeremonie für den 32-jährigen Prinzen und seine drei Jahre jüngere Braut Yang Mulia Anisha Rosnah statt.
WeiterlesenKeine Lust auf Omarollen: Schauspielerinnen kritisieren Frauenbild
Keine Lust auf Omarollen: Die Schauspielerinnen Michaela May, Gisela Schneeberger und Jutta Speidel haben die Rollenangebote für ältere Frauen in Film und Fernsehen kritisiert. "Das Frauenbild im Fernsehen ist unterirdisch, das können doch nicht die einzigen Rollen für eine Frau sein - erst Mutter, dann Oma oder dement", sagte die 71-jährige May dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung" laut Mitteilung vom Donnerstag.
WeiterlesenIslamischer Religionsunterricht mit Ditib an hessischen Schulen wird fortgeführt
Der in Kooperation mit dem umstrittenen türkischen Moscheeverband Ditib eingerichtete islamische Religionsunterricht an hessischen Schulen wird bis auf Weiteres fortgesetzt. Zwar bestehe die abstrakte Gefahr einer fehlenden Unabhängigkeit der Ditib vom türkischen Staat, die Kooperation könne aber erst widerrufen werden, wenn sich das Risiko einer politischen Instrumentalisierung konkretisiere, teilte das hessische Kultusministerium am Donnerstag in Wiesbaden mit.
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