Nach Solingen: Regierung plant Messerverbote und Leistungskürzung für Flüchtlinge
Nach dem tödlichen Messeranschlag von Solingen hat sich die Bundesregierung auf ein vielschichtiges "Sicherheitspaket" verständigt. Es umfasst eine Ausweitung von Messerverboten, Leistungskürzungen für ausreisepflichtige Flüchtlinge, zusätzliche Ermittlungsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden und mehr Präventionsprojekte gegen Islamismus. Kanzler Olaf Scholz (SPD) erklärte, damit ziehe die Ampel-Regierung "entschlossen die nötigen Konsequenzen".
WeiterlesenSteinmeier besucht nach Anschlag am Sonntag Gedenkveranstaltung in Solingen
Nach dem tödlichen Messeranschlag in Solingen besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag einen Gedenkakt für die Opfer in der nordrhein-westfälischen Stadt. Bei der Veranstaltung im zentralen Theater- und Konzerthaus soll Steinmeier eine Rede halten, wie das Bundespräsidialamt am Donnerstag mitteilte. Anschließend seien eine Kranzniederlegung und eine Schweigeminute am Fronhof in der Innenstadt geplant, wo der Anschlag stattfand.
WeiterlesenAngelina Jolie will in der Rolle von Maria Callas Opernfans nicht enttäuschen
US-Schauspielerin Angelina Jolie spielt in ihrem neuen Film die legendäre Opernsängerin Maria Callas - und fürchtet sich vor dem harten Urteil von Opernfans. "Die Messlatte sind Maria-Callas-Fans und Opern-Liebhaber", sagte Jolie am Donnerstag vor der Premiere von "Maria" auf dem Filmfestival in Venedig. Sie habe Angst, diese Fans zu enttäuschen, erklärte Jolie.
WeiterlesenUnion bewertet "Sicherheitspaket" der Ampel-Regierung als unzureichend
Die Union hat das nach dem Messerangriff in Solingen von der Bundesregierung vereinbarte "Sicherheitspaket" als unzureichend bewertet. "In dem vorgestellten Papier steht nichts Falsches, es sind aber leider nicht die notwendigen Maßnahmen", sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Donnerstag der "Rheinischen Post". Die Bundesregierung sei "nicht bereit, sich ernsthaft um die Beschränkung der illegalen Migration zu kümmern."
WeiterlesenOasis kündigt drei weitere Konzerte bei Comeback-Tour an
Kurz nach ihrer Comeback-Ankündigung hat die legendäre Britpop-Band Oasis drei weitere Konzerttermine bekanntgegeben. Die zusätzlichen Konzerte im Juli und August kommenden Jahres sollen in den britischen Städten Manchester, London und Edinburgh stattfinden. Als Grund für die Zusatzkonzerte verwies Oasis-Mitgründer Noel Gallagher am Donnerstag im Onlinedienst X auf die "beispiellose Nachfrage".
WeiterlesenBuschmann: Gespräche mit Ländern zu Migration werden keine Einbahnstraße
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sieht bei den anstehenden Gesprächen mit den Ländern über die Migrationspolitik auch Handlungsbedarf auf deren Seite. Das Treffen werde "keine Einbahnstraßen-Kommunikation", sagte Buschmann am Donnerstag in Berlin. Es gehe auch darum, "wie die Länder in ihrem Zuständigkeitsbereich ihre Vollzugsdefizite beseitigen", etwa im Bereich von Abschiebungen.
WeiterlesenChinesischer Baukonzern Kaisa meldet weiter steigende Verluste
Der chinesische Baukonzern Kaisa hat im ersten Halbjahr erneut einen Milliardenverlust gemacht. Der Konzern mit Sitz in Shenzen meldete am Donnerstag ein Geschäftsergebnis von minus neun Milliarden Yuan (1,15 Milliarden Euro). Das sind noch einmal 36,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die angehäuften Schulden des Unternehmens belaufen sich mittlerweile auf geschätzt 234,5 Milliarden Yuan.
WeiterlesenBritische Regierung strebt deutlich mehr Rückführungen von Migranten an
In Großbritannien will die Regierung nach eigenen Angaben deutlich mehr irreguläre Migranten in ihre Herkunftsländer zurückführen. Wie die "Financial Times" am Donnerstag berichtete, veröffentlichte das Innenministerium in London in der vergangenen Woche eine Ausschreibung im Wert von 15 Millionen Pfund (umgerechnet rund 17,8 Millionen Euro) für Unternehmen, die bei der "Reintegration" von Menschen in deren Herkunftsländern mitarbeiten sollen, deren Asylantrag in Großbritannien abgelehnt wurde.
WeiterlesenStarker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Mindestens 80 Verletzte
Im Süden Japans ist mit "Shanshan" einer der stärksten Wirbelstürme in dem Land seit Jahrzehnten auf die Küste getroffen. Das Zentrum des Taifuns erreichte am Donnerstag die Präfektur Kagoshima auf der südlichen Insel Kyushu, wie der japanische Wetterdienst mitteilte. Mindestens 80 Menschen wurden verletzt, ein Mensch galt als vermisst. Es war der bislang stärkste Taifun in Japan in diesem Jahr und einer der stärksten seit 1960.
WeiterlesenNach Solingen: "Ampel" kündigt Messerverbote und Leistungskürzung für Flüchtlinge an
Nach dem Anschlag von Solingen hat sich die Bundesregierung auf ein Paket verständigt, um die Sicherheit zu erhöhen. Es umfasst eine Ausweitung von Messerverboten, Leistungskürzungen für ausreisepflichtige Flüchtlinge, zusätzliche Ermittlungsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden und mehr Präventionsprojekte gegen Islamismus, wie Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) am Donnerstag mitteilten.
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