Berliner Polizei ermittelt nach Veröffentlichung von Täternamen in eigenen Reihen
Nach der Veröffentlichung von Listen mit Namen von Tatverdächtigen aus der Silvesternacht 2024/2025 in Berlin ermittelt die Polizei in den eigenen Reihen. "Gegen die Person oder die Personen, die möglicherweise Namenslisten aus geschützten, internen Polizeisystemen rechtswidrig extrahiert und herausgegeben haben sollen, ermittelt unser Dezernat für Polizei- und Korruptionsdelikte des Landeskriminalamts Berlin", teilte die Behörde am Donnerstag auf Anfrage mit. Eine Veröffentlichung von Namenslisten sei "inakzeptabel".
WeiterlesenWegen Untreue: Bewährungsstrafe für früheren Referatsleiter am OLG Thüringen
Ein ehemals hoher Beamter des Thüringer Oberlandesgerichts (OLG) ist wegen Untreue und Vorteilsnahme zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter am Landgericht Gera sahen es als erwiesen an, der der ehemalige leitende Regierungsdirektor zwischen 2013 und 2019 einem befreundeten Unternehmer Aufträge des OLG ohne die erforderliche Ausschreibung zugeschanzt hatte, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.
WeiterlesenVerkaufszahlen bei VW leicht rückläufig: Weltweit 4,8 Millionen Autos ausgeliefert
Die Verkaufszahlen bei der Volkswagen-Kernmarke VW sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Weltweit seien rund 4,8 Millionen Autos ausgeliefert worden, teilte der Wolfsburger Autobauer am Donnerstag mit. Dies entspreche einem Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023.
WeiterlesenNach Evakuierung tausender Einwohner: Bombenentschärfung in Dresden begonnen
Nach der Evakuierung tausender Anwohner hat in Dresden die Entschärfung einer beim Abriss der teilweise eingestürzten Carolabrücke gefundenen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Nach Polizeiangaben verlief die Evakuierung am Donnerstag "reibungslos". Gegen Mittag war sie abgeschlossen. Inzwischen begannen Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdiensts mit der Entschärfung der Bombe.
WeiterlesenStudie: Mindestens 3,3 Millionen Deutsche arbeiten schwarz
In Deutschland haben im vergangenen Jahr einer Befragung zufolge mindestens 3,3 Millionen Menschen schwarz gearbeitet. 7,5 Prozent der befragten Männer und 3,5 Prozent der Frauen gaben in einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung für das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln an, in den zwölf zurückliegenden Monaten an der Steuer vorbei gearbeitet zu haben. Im Durchschnitt sind das laut IW 5,4 Prozent.
WeiterlesenFIFA startet Verkauf der WM-Medienrechte in Deutschland
Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Verkauf der Medienrechte auf dem deutschen Markt für die kommenden Weltmeisterschaften offiziell gestartet. Die Männer-Turniere 2026 und 2030 wurden gemeinsam ausgeschrieben, dazu wird parallel die Ausschreibung für die Frauen-WM 2027 in Brasilien durchgeführt. Gebote von Medienunternehmen nimmt die FIFA bis zum 13. Februar an.
WeiterlesenNach Unfall mit fünf Toten in Niedersachsen: Opfer identifiziert
Nach einem schweren Verkehrsunfall mit fünf Toten auf einer Landstraße bei Saterland in Niedersachsen haben Ermittler die Opfer identifiziert. Es handle sich um aus der Region stammende Männer im Alter von 20 bis 61 Jahren, teilte die Polizei in Cloppenburg am Donnerstag mit. Bei dem Unglück waren am Mittwoch ein Handwerkerfahrzeug und ein mit Tierfutter beladener Lastwagen kollidiert und anschließend in Flammen aufgegangen.
WeiterlesenTreffen der Ukraine-Gruppe: Pistorius will Ramstein-Format "am Leben erhalten"
Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Regierungswechsels in den USA hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius die Fortführung der Ukraine-Kontaktgruppe angemahnt. "Es geht darum, dieses Format am Leben zu erhalten", sagte Pistorius am Donnerstag auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein. Die bisher im sogenannten Ramstein-Format erzielten Ergebnisse "müssen uns jetzt inspirieren, alle Anstrengungen für das zu unternehmen, was noch kommt", fügte er hinzu.
WeiterlesenBGH erlaubt von US-Bundespolizei aufgezeichnete Nachrichten als Beweismittel
Von der US-Bundespolizei FBI heimlich aufgezeichnete Nachrichten zwischen Verdächtigen sind einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) zufolge in deutschen Prozessen im Fall schwerer Straftaten grundsätzlich uneingeschränkt als Beweismittel verwertbar. Es gebe keine ausdrückliche Regelung im deutschen Recht, aus der sich eine nur eingeschränkte Verwertbarkeit von durch Rechtshilfe erlangten Beweisen ergebe, entschied der BGH am Donnerstag in Karlsruhe in einem Revisionsverfahren zu einem Urteil wegen Drogenhandels in großem Stil. (Az. 1 StR 54/24)
WeiterlesenSPD-Sozialpolitiker Dreßler mit 84 Jahren gestorben
Der frühere SPD-Politiker und deutsche Botschafter in Israel, Rudolf Dreßler, ist tot. Dreßler sei am Mittwoch im Alter von 84 Jahren gestorben, teilte die nordrhein-westfälische SPD am Donnerstag in Düsseldorf mit. Der Sozialpolitiker hatte 20 Jahre im Bundestag gesessen, von 2000 bis 2005 war er deutscher Botschafter in Israel.
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