Menschenrechtsgericht verurteilt Frankreich wegen Tod eines Demonstranten 2014
Gut zehn Jahre nach dem Tod eines 21 Jahre alten Demonstranten durch eine Polizeigranate in Südfrankreich hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Frankreich für den damaligen Einsatz der Sicherheitskräfte verurteilt. Frankreich sei damals das einzige Land gewesen, dass diese Art von "sehr gefährlichen" Handgranaten bei der Überwachung von Demonstrationen eingesetzt habe, heißt es in der am Donnerstag in Straßburg veröffentlichten Urteilsbegründung.
WeiterlesenSainz setzt Bestzeit - Hamilton "bondet" mit dem Ferrari
Am Ende verlor Ferrari die Tagesbestzeit ausgerechnet an seinen Ex-Piloten, Carlos Sainz war im neuen Williams überraschend und ganz knapp der schnellste Mann am Donnerstag. Doch Lewis Hamilton und die Scuderia gehören bislang ebenfalls zu den Gewinnern der Formel-1-Tests in Bahrain. "Ich genieße das Auto, wir bonden so langsam", sagte der Rekordweltmeister nach der nächsten erfolgreichen Ausfahrt im SF-25.
WeiterlesenKreml: Rückgabe ukrainischer Territorien "nicht verhandelbar"
Der Kreml hat Verhandlungen über eine Rückgabe der von Russland für annektiert erklärten ukrainischen Gebiete ausgeschlossen. Der Status der Territorien als Teil Russlands sei "unbestreitbar und nicht verhandelbar", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. In Istanbul trafen währenddessen Vertreter der USA und Russlands zu Gesprächen über eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen zusammen.
WeiterlesenRekord: Mehr als 48.000 Fans beim Nordderby im Frauen-Pokal
Das Nordderby im DFB-Pokal zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen sorgt für einen Zuschauerrekord im deutschen Vereinsfußball der Frauen. Mit mehr als 48.000 verkauften Tickets steht fest, dass im Halbfinale am 23. März beim Zweitligisten im Volksparkstadion die bisherige Bestmarke von 44.808 Fans beim DFB-Pokalfinale 2023 in Köln übertroffen wird.
WeiterlesenBundesverwaltungsgericht: Chancen-Aufenthaltsrecht auch für Minderjährige möglich
Auch Minderjährigen kann das sogenannte Chancen-Aufenthaltsrecht für 18 Monate gewährt werden. Sind sie noch nicht 16, müssen sie dafür kein Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung abgeben, wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entschied. Es ging um eine 2007 in der Ukraine geborene Klägerin, die seit 2008 mit ihren Eltern in Deutschland lebt. (Az. 1 C 13.23)
WeiterlesenAuch Amazon stellt seinen ersten Quantencomputer-Chip vor
Der US-Technologieriese Amazon hat am Donnerstag seinen ersten Quantencomputer-Chip vorgestellt. Der Chip mit dem Namen "Ocelot", soll die Fehleranfälligkeit von besonders leistungsfähigen Quantencomputern verringern und dabei helfen, Probleme zu lösen, zu denen konventionelle Computer nicht in der Lage wären, erklärte Amazon Web Services (AWS) in einem Blogeintrag. Die Amazon-Konkurrenten Microsoft und Google stellten zuvor bereits eigene Entwicklungen vor.
WeiterlesenPolizei: Verletzte bei "mutmaßlichem Terrorangriff" in Israel
Bei einem "mutmaßlichen Terrorangriff" im Norden Israels sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen verletzt worden. Ein Autofahrer raste laut Polizei am Donnerstag mit seinem Wagen an einer Kreuzung südlich der Hafenstadt Haifa in eine Menschengruppe. Ein Tatverdächtiger wurde demnach festgenommen.
WeiterlesenVerfassungsschutzbericht mit Aussagen über AfD muss nicht korrigiert werden
Das Bundesinnenministerium muss den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2022 wegen darin enthaltener Aussagen zur AfD weiterhin nicht korrigieren. Die in dem Bericht getroffenen Aussagen zu einem bestehenden Extremismuspotenzial in der Partei sind nicht zu beanstanden, wie das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. (Az.: 1 S 18/24).
WeiterlesenBSG: Sozialhilfe muss behindertem Menschen Heimfahrten bezahlen
Sozialhilfeträger müssen behinderte Menschen auch bei ihren Heimfahrten unterstützen. Mit einem am Donnerstag verkündeten Urteil sprach das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel einem Schwerbehinderten zwei Heimfahrten pro Monat zu. (Az. B 8 SO 10/23 R)
WeiterlesenAnschlag auf Solinger Stadtfest: Mordanklage gegen mutmaßlichen Attentäter
Sechs Monate nach dem Anschlag auf das Stadtfest in Solingen mit drei Toten hat die Bundesanwaltschaft gegen den Tatverdächtigen Anklage wegen dreifachen Mordes erhoben. Issa Al H. sei Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), der Anschlag habe vermeintlich Ungläubigen gegolten, teilte die Karlsruher Behörde am Donnerstag mit. Al H. soll mit dem Messer auf die Opfer eingestochen haben.
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