Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig
Das Bundeskartellamt hält die viel diskutierte 50+1-Regel im deutschen Profifußball in seiner finalen Einschätzung für zulässig. Voraussetzung hierfür sei allerdings, "dass sie konsequent und ohne Unterschiede – sofern es für diese keinen sachlichen Grund gibt – angewendet wird". Dies teilte die Behörde am Mittwoch nach Abschluss des seit 2018 laufenden Prüfverfahrens mit und blieb damit bei ihrer vorläufigen Einschätzung.
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Nordseeküstenfischer beantragen staatliche Unterstützung für Betriebseinstellung
Zahlreiche Küstenfischer in der Nordsee haben finanzielle Unterstützung vom Bund für die Aufgabe ihrer Betriebe beantragt. 48 Betriebe aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen hätten Anträge unter dem "Programm zur endgültigen Einstellung der Fangtätigkeit im Fischereisektor in der Nordsee" eingereicht, erklärte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Mittwoch. 19 von ihnen können nun Förderung erhalten, zwölf Millionen Euro stehen dafür bereit.
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Ifo-Umfrage: Viele Unternehmen sehen Möglichkeit für sinkende Löhne durch KI
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) könnte laut einer Umfrage künftig die Löhne sinken lassen: Wie das Ifo-Institut am Mittwoch in München mitteilte, erwarten viele Unternehmen in Deutschland durch KI "eher sinkende Löhne in den nächsten fünf Jahren". Vor allem Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung haben demnach "mit niedrigeren Löhnen zu rechnen".
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Caritas: Afghanistan steckt fünf Jahre nach Taliban-Machtübernahme weiter in Krise
Fünf Jahre nach der Rückkehr der Taliban an die Macht ist Afghanistan dem katholischen Hilfswerk Caritas zufolge weiterhin Schauplatz einer der größten humanitären Krisen der Welt. Die Lebensbedingungen vieler Menschen hätten sich weiter verschlechtert und eine Trendwende sei nicht in Sicht, teilte Caritas international am Mittwoch mit. Die Ernährungs- und Einkommenssituation im Land sei "dramatisch".
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Schlafende Frau angezündet: BGH bestätigt Braunschweiger Mordurteil gegen Ehemann
Weil er seine schlafende Ehefrau anzündete und so tötete, ist ein Mann rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts im niedersächsischen Braunschweig vom Januar, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den zum Tatzeitpunkt 50-jährigen Mann wegen Mordes schuldig gesprochen und die besondere Schwere der Schuld festgestellt.
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Trotz Boykott-Drohung: Ausrichter Polen bereitet U20-WM vor
Gastgeber Polen treibt ungeachtet des angedrohten Boykotts der UEFA die Planungen für die anstehende U20-Weltmeisterschaft der Frauen voran. Die Vorbereitung verlaufe "gemäß dem vereinbarten Zeitplan" und befinde sich in der "Endphase", teilte der Polnische Fußballverband (PZPN) auf SID-Anfrage mit. Bislang gebe es "keine Informationen über einen möglichen Rückzug einer teilnehmenden Mannschaft aus dem Turnier. Wir gehen davon aus, dass die aktuelle Situation zügig geklärt wird, sodass junge Spielerinnen aus aller Welt in Polen antreten können".
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Gericht in Australien spricht Lieferdienstfahrern Vergütung über Mindestlohn zu
Fahrer für Lieferdienste wie Uber Eats erhalten in Australien ab der kommenden Woche eine Mindestvergütung: Eine Entscheidung des australischen Arbeitsgerichts vom Dienstag sieht vor, dass die Fahrer dann 31,30 australische Dollar (19,15 Euro) pro Stunde verdienen - und damit deutlich mehr als den australischen Mindestlohn von 26,44 australischen Dollar. Die Fahrer erhalten zudem eine Arbeitsunfallversicherung.
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Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen
Weil er den Lebensgefährten seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau mit über 70 Messerstichen tötete, hat das Landgericht Frankfurt am Main einen 37-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Mord und gefährlicher Körperverletzung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Demnach wurde das Urteil am Dienstag verkündet.
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Linke kritisiert Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"
Die Linke hat vor dem Kabinettsbeschluss die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplante Frühstartrente kritisiert. Klingbeil wolle "Kinder an den Kapitalmarkt gewöhnen und verkauft das als große Rentenreform", sagte Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. "Kinder brauchen aber keine Casino-Rente, sondern die Gewissheit, dass sie nach einem langen Arbeitsleben einmal eine vernünftige gesetzliche Rente bekommen."
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CDU-Innenpolitiker Oster verteidigt Geheimdienstreform gegen Kritik
Vor der Verabschiedung der geplanten Geheimdienstreform im Kabinett hat der CDU-Innenpolitiker Josef Oster das Vorhaben verteidigt. Es gehe nicht, wie von Kritikern behauptet, um die Schaffung einer Geheimpolizei, betonte Oster am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". "Es geht darum, einen Nachrichtendienst auf rechtsstaatlicher Basis zu haben, der unsere Demokratie und unsere freiheitliche Grundordnung schützt."
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